Baumaßnahmen im Einzelnen

 

Bestandsbauten:

 

Die Nummern der Bauten

finden Sie auf dem Übersichtsplan rechts wieder!

 

1.     Gemeinschaftsschule Campus Efeuweg

Nach dem Zusammenschluss der Walt-Disney-Grundschule und der Liebig-Sekundarschule zur 4. Gemeinschaftsschule (Schuljahresbeginn 2013/2014) wurden bisher und werden künftig nach und nach verschiedene bauliche Maßnahmen geplant und umgesetzt.

Zur Realisierung der gebundenen Ganztagsbetreuung und dem pädagogischen Konzept des Lernens in Jahrgangsstufen folgend, werden sogenannte Lerncluster geschaffen, die unterschiedliche Lernformen ermöglichen und Schülern und Schülerinnen neben Klassen-, Gruppen- und Teamräumen auch Platz für Rückzug und Erholung bieten.

1a.     Grundschule, frühere Walt-Disney-Schule
Das ein- bis dreigeschossige Gebäude der Walt-Disney-Grundschule stammt aus der Entstehungszeit der Gropiusstadt. Es ist geplant, die Grundstufe mittelfristig dreizügig für die Einrichtung der Lerncluster umzubauen. Nach ersten Entwürfen sollen die Jahrgangsstufen 1, 2 und 3 im Erdgeschoss und die Jahrgangsstufe 4 im 1. Obergeschoss untergebracht werden. Die Räume für die Schulleitung und Verwaltung werden ausgelagert und ab Herbst 2017 zentral im Nordflügel der früheren Liebigschule untergebracht. Im Zuge der Umbauarbeiten ist eine Sanierung des gesamten Schulgebäudes vorgesehen. Der Einbau eines Aufzugs soll künftig die barrierefreie Erschließung im Haus sicherstellen. Zur Aufrechterhaltung des Schulbetriebs und zur Einhaltung der geltenden Brandschutzbestimmungen musste ein zusätzlicher Rettungsweg geschaffen werden. In Teilbereichen waren zudem Sanierungsarbeiten an den Dächern erforderlich.

Stand der Bauarbeiten:
Rettungsweg und Dachsanierung:
Die Arbeiten für den Bau eines 2. Rettungsweges aus dem 2. OG sind seit Juni 2016 abgeschlossen. Erforderliche Arbeiten zur Dachsanierung im Bereich des Treppenhauses wurden Anfang August 2016 fertiggestellt.
Status: Fertiggestellt

Umbauten für die Einrichtung von Lernclustern für die Jahrgangstufen 1-4:
Der geplante Umbau der Schule für die Einrichtung der Jahrgangs-Lerncluster kann erst beginnen, wenn die Sanierungs- und Umbauarbeiten in der früheren Liebigschule abgeschlossen sind. Planungsbeginn aus heutiger Sicht ist frühestens ab 2020 möglich. Ein erster Workshop zur Konkretisierung des Bedarfs hat im Dezember 2016 stattgefunden.
 (Bericht)
Status: in Konzeption

Plan Erdgeschoss   Plan 1. Obergeschoss    Plan 2. Obergeschoss

1b.    Sekundarschule, frühere Liebigschule
Das dreigeschossige Hauptgebäude der Liebig-Schule stammt aus den 1930er-Jahren. Nach der erfolgten Fusion mit der Grundschule ist vorgesehen, die Sekundarstufe mittelfristig vierzügig für die Einrichtung der geplanten Lerncluster umzubauen und an die neuen Raum- und Flächenbedarfe anzupassen. Neben der Einrichtung eines zentralen Kommunikations- und Verwaltungszentrums werden Fachräume für Kunst und künstlerisches Gestalten, eine Lehrküche, Werkstätten für Holz, Metall und Elektro sowie verschieden Lagerräume im Zuge der Sanierungsarbeiten geschaffen bzw. wieder hergerichtet. Das Gebäude ist insgesamt sanierungsbedürftig. Die notwendigen Sanierungs- und Umbauarbeiten werden zur Aufrechterhaltung des Schulbetriebs in 3 Bauabschnitten ausgeführt.

Im 1. Bauabschnitt wird der Nordflügel der Liebigschule für die Unterbringung der gemeinsamen Verwaltung von Grund- und Sekundarschule umgebaut. Hier wird künftig auch der zentrale Eingang ins Gebäude reaktiviert. Der Bau einer Rampe zum Haupteingang und ein neuer Aufzug im Gebäudeinneren gewährleisten nach Fertigstellung die Barrierefreiheit im gesamten Gebäude. Mit der Planung für den 1. Bauabschnitt ist das Berliner Architekturbüro Eschebach und Zander beauftragt.
Im 2. und 3. Bauabschnitt wird das Gebäude für die Umsetzung der neuen Raumanforderungen zur Realisierung der Lerncluster und des gebundenen Ganztags sukzessive umgebaut und saniert. Ersten Konzeptionen entsprechend werden die Jahrgangsstufen 8 und 9 im Erdgeschoss und die Jahrgangsstufe 10 im 1. Obergeschoss verortet.

Stand der Bauarbeiten:
1. Bauabschnitt:
Während der laufenden Umbau- und Sanierungsarbeiten des Nordflügels der ehemaligen Liebigschule wurde festgestellt, dass eine ausreichende und dauerhafte Tragfähigkeit der Decken im Bestandsgebäude nicht mehr gegeben ist. Die Decken müssen insgesamt erneuert werden. Dazu wurden im Jahr 2015 ergänzende Planungen erstellt und die Finanzierung ermöglicht. Mit den Rohbauarbeiten für den Abriss der Bestandsdecken und dem Einbau der neuen Decken wurde im Juli 2016 begonnen. Zunächst werden die neuen Stahlbetondecken in den Fluren gebaut. Anschließend folgt der Einbau der Filigranziegeldecken in den restlichen Raumbereichen. Die Fertigstellung der gesamten Umbau- und Sanierungsarbeiten sowie der Wiedereinzug in den Verwaltungstrakt sind für Herbst 2017 geplant.

Status: in Ausführung

2. und 3. Bauabschnitt:
Für die notwendigen Instandsetzungsarbeiten der Decken analog zum 1. Bauabschnitt sowie für die geplanten Umbauarbeiten für die Einrichtung der Jahrgangs-Lerncluster werden derzeit Finanzierungsmöglichkeiten geprüft und ausgearbeitet. Es wird angestrebt, mit der Planung für den 2. und 3. Bauabschnitt in der 2. Hälfte 2018 beginnen zu können.

Status: in Konzeption

Plan Untergeschoss    Plan Erdgeschoss    Plan Obergeschoss

1c.    Erweiterungsbau Sekundarschule, frühere  Liebigschule
Im Zuge der Umstellung auf den teilgebundenen Ganztagsbetrieb wurde im Jahr 2011 das Hauptgebäude  der Liebigschule um einen Erweiterungsbau mit Mensa und Klassenräumen ergänzt. Die Mensa befindet sich im Erdgeschoss und ist mit großflächigen Glasfronten sowohl nach Norden zum Schulhofgelände als auch nach Süden Richtung Fritz-Erler-Allee orientiert. Die Klassenräume für den 7. Jahrgang sind darüber liegend im 1. Obergeschoß angeordnet. Die Mittel für den Erweiterungsbau in Höhe von 2,8 Millionen Euro wurden aus dem Konjunktur-Paket II zur Verfügung gestellt.
Status: fertiggestellt

1e.     Sporthalle der Grundschule, frühere Walt-Disney-Schule
Die eingeschossige Turnhalle wurde in den Jahren 2011/2012 mit 1,2 Millionen Euro aus dem Investitionspakt des Bundes und der Länder saniert.
Status: fertiggestellt 

2.     Kombibad Gropiusstadt
Das Kombibad Gropiusstadt der Berliner Bäderbetriebe bestimmt mit seinem eingeschossigen Hauptgebäude und umgebenden Freiflächen die Ecke Lipschitzallee/Fritz-Erler-Allee. Das kombinierte Hallen- und Sommerbad verfügt u. a. über ein 50m Schwimmbecken und ein großes Nichtschwimmerbecken. Das gesamte Bad wurde in den Jahren 2011 bis 2014 für insgesamt 16,2 Millionen Euro umfassend energetisch saniert. Die Finanzierung stammt aus dem Bädersanierungsprogramm sowie anteilig aus Landes- und Bundesmitteln.
Status: fertiggestellt

3.     degewo-Stadion
Nördlich grenzt das degewo-Stadion mit seinem zweigeschossigen Vereinshaus an der Lipschitzallee an das Schwimmbad. Die entlang der Lipschitzallee angelegten Parkplätze sind dem Kombibad und dem Stadion zugeordnet. Auch das degewo-Stadion wurde im Jahr 2013 saniert. Für insgesamt 427.000 €uro aus dem Schul- und Sportanlagensanierungsprogramm wurden die Kunststoffrasenspielfelder instandgesetzt und auch die 400- m-Bahn erneuert.

4.    Jugendclub Ufo
Nördlich des Stadion liegt an der Lipschitzallee das zweigeschossige Gebäude des Jugendclubs UFO. Das Jugendzentrum bietet Jugendlichen einen Freiraum mit vielen Angeboten und Rückzugsmöglichkeiten nach der Schule. Im Zuge der Realisierung der künftigen Campuspromenade soll das Umfeld des Jugendclubs in Verbindung mit einer Platzgestaltung an der Lipschitzallee als Entree zum Campusgelände neu gestaltet werden.
Status: in Konzeption 

5. / 5.a    Ev. Kindertagesstätte „Dreieinigkeit“
Die Kindertagesstätte befindet sich in Trägerschaft des evangelischen Kirchenkreises Neukölln. Zurzeit werden dort ca. 130 Kinder betreut. Wegen hoher Auslastung und Nachfrage ist ein Erweiterungsbau geplant, der sich in seiner Form am Bestand orientiert. Mit dem Neubau entstehen weitere Plätze für insgesamt 30 Kinder. Der Erweiterungsbau entsteht westlich vom Bestandsgebäude mit direkter Anbindung an das Haupthaus.

Plan 1   Plan 2   Lageplan   Grundriss

Stand Bauarbeiten:
Für den Erweiterungsbau wurde Anfang August 2016 der Bauantrag eingereicht. Die Ausführungsplanung ist weitgehend abgeschlossen. Die Bauarbeiten beginnen Ende Februar 2017, die Fertigstellung ist für Dezember 2017 avisiert
Status: in Ausführung

6.    Sporthalle des Oberstufenzentrums Lise-Meitner
Die bestehende Sporthalle als teilbare Einfeld-Sporthalle wird derzeit im Auftrag der Berliner Immobilienmanagement GmbH saniert. Mit der Planung ist das Berliner Büro Numrich, Albrecht Klump GmbH beauftragt. Die Sporthalle soll auch künftig dem Schul- und Vereinssport dienen.

Stand Bauarbeiten:
Die Vorplanung liegt seit Juni 2016 vor. Mit den Sanierungsarbeiten wird voraussichtlich Ende 2017 begonnen.
Status: in Planung

7.    Sporthalle der Clayschule, künftige Campushalle
Die Sporthalle gehört zur ehemaligen Clay-Schule, die 2010 aufgrund hoher Schadstoffbelastung abgerissen wurde. Dort entsteht jetzt der Neubau des OSZ Lise Meitner Für die Clay-Schule entsteht ein Neubau mit dazugehöriger Sporthalle außerhalb des Campusgeländes. Die Fertigstellung ist für 2021 avisiert. Bis dahin wird in einem provisorischen Ersatzbau unterrichtet und die noch bestehende Sporthalle wird von den Schülern der Clay-Schule weiter genutzt. Nach 2021 ist hier der Umbau der Sporthalle zur Campushalle geplant. Es soll ein zentraler Veranstaltungsort für die Anwohner*innen und alle Akteure auf dem Campus entstehen.
Status: in Konzeption

8.    Bestandsgebäude Oberstufenzentrums Lise-Meitner
Das Campusareal wird im Norden durch das im Blockinnenbereich stehende und von der Rudower Straße aus erreichbare Bestandsgebäude des Oberstufenzentrum Lise-Meitner abgeschlossen. Wegen hoher Sanierungserfordernis, stetig steigender Schülerzahlen und dem großen Bedarf an zusätzlichen Laborflächen und Fachräumen hat sich der Berliner Senat im Jahr 2010 für den Neubau eines modernen Oberstufenzentrums mit Schülerforschungszentrum ausgesprochen. Der Neubau entsteht auf dem benachbarten Grundstück der ehemaligen Clayschule, die 1989 aufgrund ihrer Asbestbelastung abgerissen wurde (siehe Punkt 7.). Bis zur Fertigstellung des Neubaus findet der Unterricht noch im Bestandsgebäude statt. Zur weiteren Nutzung gibt es bisher noch keine konkreten Planungen.

Neubauten:

8.     Naturwissenschaftliches OSZ Lise-Meitner 
Mit dem OSZ Lise-Meitner entsteht auf dem Campus Efeuweg der Neubau für eine der modernsten Lern-, Lehr-, Forschungseinrichtungen mit besten Labor- und Forschungsbedingungen für insgesamt 1500 Schüler*innen. Im Mittelpunkt stehen die Fächer Biologie, Chemie, Physik, Informatik. Die Gesamtkosten für den Neubau betragen 52,9 Mio. Euro. Die Schule liegt in der Trägerschaft der Senatsverwaltung für Bildung, Schule und Sport. Die Baumaßnahme wird durch die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung aus dem Programm Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) gefördert. Der Entwurf für den Neubau ist das Ergebnis eines Architektenwettbewerbs aus dem Jahr 2012, den das Büro Numrich Albrecht Klumpp aus Berlin gewonnen hat. Die Freiflächengestaltung erfolgt durch die Berliner Landschaftsarchitekten ST raum a.

Stand Bauarbeiten: 
Das Gebäude befindet sich in der Ausführung. Nach Abschluss der Rohbauarbeiten wurde am 7.7.2016 das Richtfest gefeiert. Das Projekt liegt gut im Zeit- und Kostenrahmen. Nach Abschluss der Baumaßnahmen kann aus heutiger Sicht der Umzug in den Neubau wie geplant zum Schuljahresbeginn 2018/ 2019 stattfinden.

Status: in Ausführung

Plan Aussenfassade   Gesamtkonzept Innenraum 

Farbkonzept Lufträume   Innenraum Freitreppe 

Grundriss EG/1.OG   Innenraum Foyer

Zweigeschossiger Luftraum    Plan Aussenanlagen

9.    Schülerforschungszentrum 
Das Schülerforschungszentrum (SFZ) an der Lise-Meitner-Schule (www.sfz-berlin.de) müsste erfunden werden, wenn es das nicht schon gäbe. Grund- und Sekundarschüler aus ganz Berlin können hier experimentieren, forschen und sogar produzieren. ("Bakterien und Gifte unter der Lupe"). Lehrer andere Schulen können sich hier Anregungen holen. Der Haken: Das SFZ kann Labore nur nutzen, wenn die Lise-Schüler nicht da sind. Deshalb gibt es Pläne für einen eigenen Neubau auf dem Campus Efeuweg. Auch die Industrie soll sich an der Finanzierung beteiligen.

10.     Campuspromenade 
Der Efeuweg und der Verbindungsweg zwischen diesem und der Lipschitzallee werden in Verlängerung der Wutzkyallee zu einer verbindenden Campuspromenade ausgebaut. Diese wird zu einem repräsentativen Stadtraum mit platzartigen Aufweitungen entwickelt. Über die Campuspromenade sollen die angelagerten Nutzungen künftig auf kurzem Weg miteinander verbunden werden. Die daran angelagerten öffentlichen Orte - Vorplatz des Zentrums für Sprache und Bewegung, Eingangsbereich Gemeinschaftsschule/ Fläche am Maßliebweg (Scharnier), Vorplatz OSZ Lise-Meitner und Vorplatz des Jugendclub Ufo - werden besonders gestaltet. Zudem ist geplant, über eine neue Wegeverbindung für Fußgänger und Radfahrer nach Norden die Campuspromenade entlang der Grundstücksgrenze des Oberstufenzentrums mit der Rudower Straße zu verbinden.
Status: in Konzeption

11.    Forum 
Das zwischen degewo-Stadion, Schwimmbad, Campushalle und Gemeinschaftsschule neu entstehende Forum ist der zentrale und gemeinschaftliche Ort auf dem Campus Efeuweg. Es bildet das zentrale Verbindungsstück zwischen dem Neubau des Oberstufenzentrums und der Gemeinschaftsschule. Das Forum ist Treffpunkt und Veranstaltungsort für die Akteure auf dem Campus und die Bewohner*innen des Quartiers. Auf dem Forum können sowohl individuelle Beschäftigungen als auch Veranstaltungen unterschiedlicher Art stattfinden. Open-Air Kino im Sommer, Eislaufen im Winter sind ebenso denkbar wie Campus-Feste und Schulveranstaltungen, die den Campus das ganze Jahr über beleben. Über interne und nicht öffentliche Wegeverbindungen werden das Forum und die Schulen mit dem degewo-Stadion und dem Schwimmbad verbunden. Zur Nutzung dieses Forums wird es im Herbst 2016 eine Beteiligungsveranstaltung geben.

Zum Thema „Forum und Wege auf dem Campus Efeuweg - wie wird es ihr Campus?“ hat im Oktober 2016 eine Beteiligungsveranstaltung mit Vertretern der zum Campus gehörenden Einrichtungen - insbesondere von Eltern-, Lehrer- und Schülerschaft sowie von Anwohnern des umgebenden Quartiers - stattgefunden.  (Bericht)

Es ist geplant, die städtebaulichen und landschaftsplanerischen Maßnahmen für den Campus Efeuweg im Rahmen eines Masterplans 2 zu vertiefen und zu konkretisieren. Fördermittel dafür wurden im Rahmen des Programms „Nationale Projekte des Städtebaus“ im Oktober 2016 beantragt. Die Erstellung des Masterplans 2 ist von Juni bis Dezember 2017 vorgesehen.

Status: in Konzeption

12.     Erweiterungsbau der Gemeinschaftsschule für die Schulbibliothek und den gebundenen Ganztagsbetrieb der Grundstufe
Das Gebäude liegt nördlich der schulischen Bestandsbauten an der Schnittstelle zwischen dem neu zu schaffenden Forum Campus Efeuweg und dem Gelände der 4. Gemeinschaftsschule. Im Erdgeschoss befindet sich die zentrale Schulbibliothek als Schnittstelle zwischen der Gemeinschaftsschule) und dem OSZ Lise-Meitner. Das zentrale Foyer des Erweiterungsbaus ermöglicht eine Erschließung des Gebäudes sowohl aus Richtung des nördlich angrenzenden Forums, als auch aus Richtung der Hauptgebäude der  Gemeinschaftsschule. Von hieraus gelangt man über einen zentralen Zugang in die Bibliothek, welche neben den klassischen Medien, Raum für Einzel- und Gruppenarbeit und einen abtrennbaren Seminarraum bereithält. Über eine zweiläufige Treppe erreichen die Schüler*innen und die Lehrerschaft der Jahrgangstufen 5 und 6 die für sie vorgesehenen „Lerncluster“ im 1. und 2. Obergeschoss. Der Neubau wird mit über 4,95 Millionen Euro aus dem Sondervermögen Infrastruktur der wachsenden Stadt (SIWA) des Landes Berlin finanziert. Mit der Planung und Bauüberwachung ist das Berliner Architekturbüro Kleyer.Koblitz.Letzel.Freivogel beauftragt. Die Freiflächengestaltung erfolgt durch die Berliner Landschaftsarchitekten Büro Henningsen.

Stand Bauarbeiten:
Das Projekt befindet sich in der Ausführungsplanung.
Die Bauplanungsunterlage liegt seit Dezember 2016 genehmigt vor. Auf dem Grundstück für den geplanten Neubau steht derzeit noch das Gebäude mit den mobilen Unterrichtsräumen der Gemeinschaftsschule. Diese Räume sind noch bis Anfang Mai 2017 belegt. Danach erfolgt der Abriss. Die Rohbauarbeiten für den Erweiterungsbau beginnen voraussichtlich im Juli 2017. Das gesamte Bauvorhaben soll bis zum Schuljahresbeginn 2018/2019 fertiggestellt sein. Mit Fertigstellung des Neubaus ist auch die Neugestaltung der Außenanlagen zwischen dem Erweiterungsbau und dem Verwaltungstrakt der Gemeinschaftsschule in Fortsetzung des bereits neu gestalteten Eingangsbereichs am Efeuweg geplant.
Status: in Planung

Grundrisse   Schnitt   Ansicht Nord-Ost   Ansicht Süd-West

13.    Neugestaltung des Eingangs Campus Efeuweg
Der gemeinsame Zugang zur Gemeinschaftsschule (Grund- und Sekundarstufe) vom Efeuweg aus wurde vom Berliner Landschaftsarchitekturbüro progarten realisiert und im Herbst 2014 abgeschlossen. Es entstand ein kommunikativer Übergangsbereichs von außen und innen mit Mosaik, Tor und Info-Häuschen. Das gestalterisch verbindende Motiv ist ein streifiger Belagswechsel. Ob diese Gestaltung beim Schulerweiterungsbau mit Bibliothek fortgeführt wird, ist Gegenstand der übergeordneten Freiflächen- und Forumsplanung Campus Efeuweg.
Gefördert durch das Programm "Soziale Stadt"
Status: Fertiggestellt

 

14.    Zentrum für Sprache und Bewegung 

Mit dem „Zentrum für Sprache und Bewegung“ entsteht ein neuer Lern- und Begegnungsort für alle Einrichtungen des Campus und der Gemeinschaftsschule sowie für die Bewohner*innen der Gropiusstadt und Rudow. Neben einem Campus-Café sind ein großer Bewegungsraum  sowie multifunktional nutzbare Räume für Sport- und Musikangebote sowie Sprach- und Integrationskurse von Volkshochschule und Musikschule geplant. Das Zentrum soll als „Bildungsleuchtturm“ Strahlwirkung ins Quartier entfalten und ein attraktiver Ort für lebenslanges Lernen sein.

Im Oktober 2016 wurden im Rahmen des Programms „Nationale Projekte des Städtebaus“ Fördermittel für die bauliche Realisierung des Zentrums für Sprache und Bewegung beantragt. Die Entscheidung über die Bewilligung der Fördergelder erfolgt im März 2017.
Status: in Konzeption

Lageplan   EG 1  EG 2   EG 3   1.OG   2.OG

Gebäudeschnitt   Ansicht Efeuweg   Ansicht Fritz-Erler-Allee