Abbildungen: AFF Architekten, Berlin
Copyright: BMUB/Sascha Hilgers

Das Zentrum für Sprache und Bewegung am Campus Efeuweg gehört als einziges Berliner Projekt zu den 24 „Nationalen Projekten des Städtebaus“, die im Rahmen des Bundesprogramms als Premiumprojekte der Baukultur in Deutschland mit insgesamt 65 Millionen Euro gefördert werden.

Am 28. Juni 2017 übergaben Bundesbauministerin Barbara Hendricks und der Parlamentarische Staatssekretär Florian Pronold die Urkunde an Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey und den damaligen Schul- und Bildungsstadtrat Jan-Christopher Rämer im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau- und Reaktorsicherheit. Das Zentrum für Sprache und Bewegung war das einzige Bildungsprojekt unter den 24 ausgewählten Vorzeigeprojekten und wurde als wegweisend im Hinblick auf die deutschlandweit drängenden städtebaulichen Herausforderungen gelobt.

Am 4.12. 2017 haben die Büros AFF Architekten und Stefan Bernard Landschaftsarchitekten aus Berlin den Wettbewerb für den Neubau eines Zentrums für Sprache und Bewegung gewonnen. Das Bezirksamt Neukölln gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen den Wettbewerb für den Neubau ausgeschrieben. Zur Teilnahme am Wettbewerb waren
nach einem europaweiten Auswahlverfahren 20 Architekt-en/-innen mit Landschaftsarchitekt-en/-innen eingeladen. Die Preissumme beträgt 25.000,- Euro.

Insgesamt umfasst die Bauaufgabe 1.120 m² Nutzungsfläche. Davon sind 684 m² für Musik- und  Bewegungs- sowie Seminarräume und 166 m² für ein öffentliches Campuscafé vorgesehen. Die Gestaltung der rund 1.400 m² Freiflächen soll das Nutzungsangebot des Zentrums für Sprache und

Bewegung im Außenraum ergänzen und einen Auftakt zur Campuspromenade des Campus Efeuweg ausbilden. Das Zentrum für Sprache und Bewegung wird sich neben der schulischen Nutzung durch die Gemeinschaftsschule Campus Efeuweg auch mit Angeboten der Otto-Suhr-Volkshochschule und Paul-Hindemith-Musikschule an die Anwohnerschaft der umliegenden Wohngebiete richten. Ein öffentliches
Campuscafé im Zentrum für Sprache und Bewegung wird dessen Bedeutung für den Stadtteil noch verstärken.

Der Neubau wird durch den Bund im Rahmen des Programms 'Nationale Projekte des Städtebaus' gefördert. Für die Baumaßnahme stehen 5.330.000 Euro brutto zur Verfügung.

Foto:
Staatssekretär Florian Pronold während der Urkundenübergabe an Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey und dem damaligen Bildungsstadtrat Jan-Christopher Rämer im Beisein von Vertreter*innen des Landes Berlin und des Bezirks Neukölln.