Die Adresse für lebenslanges Lernen in der Gropiusstadt:

"Zentrum für Sprache und Bewegung"

Wo es vor 50 Jahren noch Felder und Wiesen gab, wird heute durch den Campus Efeuweg die Stadt lebendig und neuartig weiterentwickelt. Gerade an diesem Ort sollen hochklassige Schulen ausgebaut werden. Ehrgeiz, gute Schulleistungen und dynamische Entwicklung sind kein Privileg für die besseren Gegenden. Das Bildungs- und Freizeitfeld des Campus Efeuweg schafft dafür beste Bedingungen.

52 Millionen Euro werden in den Neubau des Oberstufenzentrums Lise-Meitner und damit in den naturwissenschaftlichen Nachwuchs Berlins investiert. Der Rohbau steht. 2018 soll das Gebäude eröffnet werden. Einmalig in Berlin entsteht auf dem Campus ein Schülerforschungszentrum für die Naturwissenschaften.

Dem pädagogischen Konzept der Gemeinschaftsschule liegt das Lernen in Jahrgangsstufen zugrunde. Hierfür werden Klassenräume zu räumlichen Einheiten, so genannten »Lernclustern«, zusammengefasst. Umfangreiche Umbauarbeiten haben bereits begonnen. Für rund sechs Millionen Euro entsteht ein zusätzlicher Schulneubau für den 5. und 6. Jahrgang.  Mit einer neuen Campusbibliothek zieht er eine Verbindung zum OSZ Lise-Meitner.

Mit dem »Zentrum für Sprache und Bewegung« entsteht ein ganz neuer Lern- und Erlebnisort für die Bewohnerinnen und Bewohner der Gropiusstadt und Rudow. Während ein Campus-Café zum Verweilen lädt, bieten ein großer Bewegungsraum und multifunktional nutzbare Räume die Möglichkeit für Sport- und Musikangebote sowie Sprach- und Integrationskurse von Volkshochschule und Musikschule.

Pädagogisches Stadtprojekt Campus Efeuweg

Thesenpapier zum Kongress „Campus Efeuweg - pädagogisches Bauen in der wachsenden Stadt“, 9.9.2016

THESEN
1. Heimat Campus Efeuweg – was Berlin kann
Der Campus Efeuweg ist eine Bildungslandschaft für über zweitausend junger Menschen, ihren Eltern und fast 200 Pädagog*innen am Rande der Gropiusstadt, einer klassischen Großsiedlung des Sozialen Wohnungsbaus der Nachkriegsmoderne. Die soziale Struktur ist geprägt durch eine große Heterogenität der Herkunftsländer, Kulturen und sozialen Milieus. Für die Kinder der Gropiusstadt ist Bildung eine Chance, soziale Hindernisse zu überwinden und in Deutschland erfolgreich anzukommen. Berlin-Neukölln zeigt Verantwortung, indem es Bildung in schwierigen Gebieten besonders fördert und eine herausragende Bildungslandschaft entwickelt.

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Autoren:
Reinald Fischer, Leiter der Gemeinschaftsschule Campus Efeuweg
Eduard Heußen, Leiter der Projektgruppe Campus Efeuweg
Meinhard Jacobs, Leiter der Schulaufsicht Neukölln
Ute Krüger, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
Nancy Leyda, Deutsche Kinder- und Jugendstiftung
Prof. Dr. Angela Million, Technische Universität Berlin
Julia Nast, Deutsche Kinder- und Jugendstiftung
Jan Christopher Rämer, Bildungsstadtrat von Neukölln
Prof. Dr. Jörg Ramseger, Freie Universität
Prof. Dr. Jörg Stollmann, Technische Universität Berlin