Arbeitstitel „MeiLab“

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Ein bereits seit Jahren an der Lise-Meitner-Schule diskutiertes Projekt über ein naturwissenschaftliches Innovationszentrum direkt neben dem Neubau der Lise-Meitner-Schule nimmt konkretere Formen an.

Die in der Zukunft zu erwartenden, gerade veröffentlichten Schülerzahlen lassen die Alarmglocken in der Bildungsverwaltung schrillen. Es fehlt berlinweit an Schulen und Räumen, der Investitionsbedarf ist immens. Vor diesem Hintergrund wird auch der phantastische Neubau der Lise-Meitner-Schule bereits bei der Einweihung an Kapazitätsgrenzen stoßen, denn bei dessen Planung waren derartig expandierende Schülerzahlen noch nicht bekannt oder veröffentlicht.

Die vielfältigen außerschulischen Angebote der Lise-Meitner-Schule – neben ihren primär bildungspolitischen Aufgaben – erleben mehr und mehr Zuspruch. Schon heute müssen sie aus Kapazitätsgründen beschränkt werden, bei sich erweiternder Raumnot droht ein Aus für diese attraktiven Angebote: Die Schülerlabore, in denen Kinder aus allen Stadtteilen Berlins besondere naturwissenschaftliche Experimente vornehmen können, das Schülerforschungszentrum, in dem die Jugendlichen darüber hinaus eigene Ideen und Projekte entwickeln, erforschen und veröffentlichen können (u.a. im Rahmen von jugend forscht) wie auch die zahlreiche Unterstützung von Wettbewerben (Chemie-Olympiade, World Robot Olympiad, u.v.m.).

Ein separates Gebäude, in dem diese außerschulischen Aktivitäten ein Zuhause finden würden, galt als Lösung und großer Traum. Und es nicht allein als Ergänzung zum Schulneubau, sondern explizit als weiteren Mosaikstein des Campus Efeuweg zu sehen, als Ziel. Ein Stadtteil-Café mit themenbezogenem Ambiente wie auch ein Abenteuer-Spielplatz mit naturwissenschaftlich orientierten Exponaten dürften zudem eine „magnetische“ Wirkung haben.    

Unterstützung erfährt das Projekt durch namhafte Unternehmen, Hochschulen und die Politik. Jedoch bedarf ein Vorhaben in Höhe eines knapp zweistelligen Millionen-Betrages mehr als nur Wohlwollen und Zustimmung. Die Finanzierung und vor allem auch die nachhaltige Bewirtschaftung dieses Vorhabens müssen ein belastbares Fundament bilden.