© degewo, Foto: Cathrin Bach

Wir über uns

Das Projekt Campus Efeuweg ist ein bildungspolitisches und stadtplanerisches Gesamtkonzept - ein Gemeinschaftsprojekt, das getragen ist von dem Willen, an einem Schulstandort in schwieriger Lage eine Schulwende voranzutreiben. Mit der Stärkung des Bildungsstandortes Efeuweg will der Bezirk Neukölln gemeinsam mit seinen Partnern zu einer positiven Entwicklung und Aufwertung des gesamten Wohnumfeldes und zu einer besseren Lebensqualität in der Gropiusstadt beitragen.

Die Lise-Meitner-Schule  ist die größte Einrichtung des Campus Efeuweg. Sie ist direkt der Senatsverwaltung  für Bildung, Jugend und Wissenschaft unterstellt. Sie ist ein Oberstufenzentrum für 1400 Schüler*innen mit dem über Berlin hinaus bekanntem Profil „Chemie, Physik, Biologie und Informatik“. Ein besonderer Ort ist das angeschlossene Schülerforschungszentrum. Die Gemeinschaftsschule Campus Efeuweg, getragen vom Schulamt des  Bezirks Neukölln und verwaltet von der Außenstelle des Senats Bildung, Jugend und Wissenschaft besuchen 600 Schüler*innen. Die Schule bietet Ganztagsunterricht von der 1. bis zur 10. Klasse. Die Kita Dreieinigkeit gehört zum evangelischen Kirchenkreis Neuölln und wächst immer weiter. Das Jugendzentrum  „UFO“ (Jugendamt Bezirk Neukölln) bietet anspruchsvolle Jugendfreizeit. Hohen Freizeitwert versprechen das Kombibad der Berliner Bäderbetriebe und das degewo-Stadion, verwaltet vom Sportamt des Bezirks.

Die Geschichte des Campus Efeuweg beginnt  2010 im Bildungsverbund Gropiusstadt, einem Zusammenschluss von heute 13 Schulen und 20 Kitas im von Süden Neuköllns. Das Ziel war, nicht nur für einzelne Schulen, sondern wo es möglich war, auch für kombinierte Bildungsstandorte  wie zum Beispiel die Wutzky-Bildungsmeile und die damalige Liebig- und die Walt-Disney-Schule (heute: Gemeinschaftsschule Campus Efeuweg) eine neue Perspektive zu schaffen.


Auf dem Gelände stand noch die riesige Ruine der wegen Asbest verlassenen Clay-Schule. Das OSZ-Lise Meitner sollte nach Adlershof verlegt werden. Die einzelnen Einrichtungen kannten sich kaum. Mit Unterstützung des Bezirks Neukölln, des Senats von Berlin und dem Wohnungsunternehmen degewo wurde eine erste Standortentwicklungsstrategie entwickelt.  

Danach haben zahlreiche Beteiligungsverfahren und Workshops mit Studenten und den Professoren Donatella Fioretti und Jörg Stollmann der Technischen Universität Berlin und den Akteuren des Campus Efeuweg die Pläne konkretisiert und weiterentwickelt.  2014 hat das Architekten Büro kleyer.koblitz.letzel.freivogel einen Masterplan für den Campus erstellt. Dieser  wurde einstimmig vom Bezirksamt unter der Leitung der Bezirksbürgermeisterin Franziska Giffey  und der Bezirksverordnetenversammlung von Neukölln angenommen. Dieser bildet die Grundlage für die weiteren Planungen.

Diese Entwicklungsarbeit findet in der Projektgruppe Campus Efeuweg statt. An ihr sind Vertreter*innen der Einrichtungen,  Vertreter*innen der Abteilungen des Bezirksamtes Neukölln und der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, das Quartiersmanagements Lipschitzallee, die degewo, das Haus Rudow LebensRaumHeute, ferner die Polizei und das Koordinationsteam Campus Efeuweg  mit Hella Rolfes und Claudia Schelp beteiligt. Die Verbindung zur Verwaltung organisiert Sabine Neuhaus. Die Projektgruppe wird von Eduard Heußen geleitet.

Für die operative Arbeit ist eine Lenkungsgruppe unter Bildungsstadtrat Jan-Christopher Rämer und Oberschulrat Meinhard Jacobs verantwortlich. Ihr gehören neben den Projektmitarbeitern Rolfes, Neuhaus, Butzmann und Heußen der Schulleiter Reinald Fischer an.