Workshop mit dem Lehrerkollegium

Am 6.12.2016 tauschten sich die Lehrerinnen und Lehrer der Gemeinschaftsschule Campus Efeuweg mit Schüler- und Elternvertretern sowie Vertretern der Projektgruppe Campus Efeuweg im Rahmen eines Workshops über das Lernen und Unterrichten in Lernclustern aus. Das Koordinationsteam für den Campus Efeuweg – Frau Rolfes und Frau Schelp – führten durch die Veranstaltung.

Im Focus dieser Beteiligungsveranstaltung stand die Nutzung, Gestaltung und Ausstattung der Räumlichkeiten im zukünftigen Ergänzungsbau der Gemeinschaftsschule mit Bibliothek und Lernclustern für den 5. und 6 Jahrgang der Grundstufe sowie die geplanten Lerncluster für die Grund- und Sekundarstufe in den vorhandenen Gebäuden der Gemeinschaftsschule. Als Vorbilder für das Arbeiten in Jahrgangsclustern dienten dabei Eindrücke aus der GeorgChristoph-Lichtenberg-Gesamtschule Göttingen, die als Clusterschule gebaut wurde und die Planung des Masterplans für den Campus Efeuweg. Der Austausch in Gruppen fand zu vier Themenschwerpunkten statt:

  • Teamräume im Cluster – was ist dafür wichtig?
  • Klassenräume / Räume zum Unterrichten – was benötigen Sie? Was heißt für Sie Flexibilität?
  • Freiflächen / die Flächen dazwischen – wie können sie genutzt werden?
  • Bibliothek im Ergänzungsbau – wie können diese Räume genutzt werden? Welche Ausstattung ist dafür wichtig?

Die Ergebnisse des Austauschs werden an die Bezirksvertreter*innen Neukölln und die Planer für den Ergänzungsbau weitergegeben.

Folgender Handlungs- und Klärungsbedarf für das weitere Planen und Bauen wurde in dem Workshop ermittelt:

  1. Es ist zu klären, dass die Teamräume dem gesamten pädagogischen Personal gehören (Keine Trennung der Berufe). Die Nutzung der übrigen Räume liegt in der Verantwortung des Teams.
  2. Zusätzlich zum allgemeinen Grundsatz der Transparenz der Räume, sollten durch bewegliche Gegenstände (Rollos, Vorhänge) temporäre Sichtsperren möglich sein.
  3. Der Zugang zum Stromnetz sollte überall über kurze Verbindungen möglich sein und flexible Nutzungen erlauben (BodensteckdosenundWandsteckdosen). W-Lan-Verbindungen werden vorausgesetzt.
  4. Die Uni-Sex-Toilettenfrage muss verbindlich für alle geklärt sein.
  5. Im ganzen Haus sind lärmdämpfende Einrichtungen zu schaffen.
  6. Die Bibliothek muss Konferenztechnik vorsehen (Beschallung, Beamer).
  7. Die Lagerung der Stühle für Veranstaltungen in der Bibliothek muss geklärt sein.
  8. Durch mobile Podeste und gestufte Sitzmöbel sollten in allen Räumen unterschiedliche Ebenen für flexible Lern- und Aufenthaltsbereiche geschaffen werden können.
  9. Das Farbkonzept für den Innenbereich soll mit dem Kollegium abgesprochen werden.
  10. Zu prüfen ist, ob die Klassenräume bei Bedarf durch bewegliche Wände zur Innenfläche hin vergrößert werden können.
  11. Es wird eine manuelle Licht- und Frischluftsteuerung gewünscht.
  12. In allen Räumen, die mit einem Smartboard ausgestattet werden, soll eine Raumverdunkelung möglich sein.
  13. Ein Infoboard für die Jahrgangsstufe in der Freifläche der Cluster, am besten an der Wand des Teamraums, wird für sinnvoll und wichtig gehalten.
  14. Die Waschtische in den Behinderten WCs müssen höhen verstellbar sein.
  15. Für die Altbaubereiche wird ein weiterer Austausch zur Gestaltung der Cluster gewünscht.