Wiedereröffnung Jugendclub UFO

in Trägerschaft des Evangelischen Kirchenkreis Neukölln

Am 28.09.2018 wurde der Jugendclub UFO in neuer Trägerschaft feierlich wiedereröffnet. Es gab Rap-Musik von Fargo, Matondo und Semir, einem Imbiss und die Möglichkeit, die Räume zu besichtigen. Für Jugendliche wurden Aktionen und Workshops wie Streetdance, Frisbee Action, Stencil Art und Schwarzlicht Disco angeboten.

Der Superintendent des Ev. Kirchenkreises Neukölln, Dr. Christian Nottmeier hielt die Eröffnungsrede und betonte, wie wichtig Einrichtungen wie das UFO sind, in denen Vielfalt, Toleranz, Respekt und Gemeinsamkeit gelebt werden, um einer Spaltung der Gesellschaft entgegenzuwirken. Danach sprach Neuköllner Bezirksstadtrat Bernward Eberenz ein Grußwort und überreichte dem Leiter des Ufos, Stefan Pester, einen Johannisbeerstrauch. "Denn Vitamine sind wichtig für die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen!"

Das UFO in der Lipschitzallee 27 war bis  März dieses Jahres ein bezirkliches Kinder- und Jugendzentrum. Dann wurde vom Bezirk ein neuer Träger für die offene Jugendarbeit gesucht, der sich auf Jugendliche im Alter von 13 bis 18 Jahren konzentriert und sie mit Angeboten in den Bereichen Medien, Technik und Sport anspricht. Nach einem Interessensbekundungsverfahren ging die Trägerschaft zum 16. Juli  auf den Ev. Kirchenkreis Neukölln über.

Hier geht's zu den Bildern von der Wiedereröffnung am 28.9.2018!

„Mich hat das UFO gleich begeistert“, sagt Stefan Pester, Kreisbeauftragter für die Jugendarbeit. „Dieses große, helle und freundliche Haus ist ein toller Ort für Jugendarbeit“. Es gibt einen Kreativraum mit einer Nähwerkstatt, ein Technikraum für Robotik, ein Bewegungsraum und eine Siebdruckwerkstatt. Es wird Musikangebote geben, Crosstraining, Boxen und Aktivitäten nur für Mädchen. In der Bildungsarbeit sollen bestehende Kooperationen mit dem Verein „Gropiusstadt bildet sich e.V.“ und dem Campus Efeuweg fortgesetzt werden.

Vier neue Mitarbeitende wenden sich mit ihren Angeboten in Zukunft an die Jugendlichen aus dem Umfeld in der Gropiusstadt, in Buckow-Nord und Rudow: Ela Herpich kümmert sich um die Mädchenarbeit, Oli Ernst hat seinen Schwerpunkt im Bereich Sport, Jacob Schnaak wird Breakdance und Graffiti anbieten und Mirjam Blumenschein bringt Medienkompetenz und Erfahrung im interreligiösen Dialog mit. Der überwiegende Anteil der Personalkosten wird vom Bezirksamt refinanziert. Die Leitung des Hauses hat zunächst kommissarisch Stefan Pester, der Kreisbeauftragte für die Jugendarbeit im Ev. Kirchenkreis Neukölln, übernommen. Er wird dabei von Arnd Mechsner, ebenfalls aus dem kreiskirchlichen Amt für Jugendarbeit unterstützt.

Und ein neues Logo gibt es auch: Ein U mit einem kleinen F, das von einem O in Form eines Rings umkreist wird. Es sieht aus wie ein Planet - passend zum futuristischen kreisrunden Gebäude des Ufos, das eben wie ein Unbekanntes Flug-Objekt aussieht, das gerade in der Gropiusstadt gelandet ist. Seit 1997 beherbergt es keine Außerirdischen sondern ganz normale Jugendliche - hier haben sie einen Ort, wo sie Freizeitangebote bekommen, chillen können - wo sie jederzeit willkommen sind!