Gemeinsam Ideen erarbeiten - den Campus gemeinsam gestalten

Gemeinsam gestalten

Das seit März 2016 beauftragte Koordinationsteam - Hella Rolfes und Claudia Schelp - hat die Aufgabe übernommen, die Realisierung des Masterplans und die Baumaßnahmen auf dem Campus Efeuweg zu koordinieren, den Dialog zwischen den Beteiligten zu intensivieren, sowie ein Öffnen des Campus in den Stadtteil mit vorzubereiten.

Dabei sind Workshops zum Austausch und zur gemeinsamen Konkretisierung der Ideen des Masterplans ein wichtiger Baustein. Zu unterschiedlichen Themen setzen sich die Akteure des Campus Efeuweg untereinander und auch mit Akteuren des Stadtteils zusammen, um gemeinsam Ideen zu entwickeln und Strukturen zu schaffen, die den Entstehungsprozess des Campus unterstützen.

Zur Nutzung des Forums fand am 10.10.2016 ein Workshop mit Nutzer*innen des Campus Efeuweg, Nachbarn und Interessierten statt. Auf der Grundlage des Masterplans für den Campus wurde die Idee des Forums als zentralem Ort und Herz des Campus diskutiert. Die Teilnehmer tauschten sich in fünf Arbeitsgruppen aus und sammelten Ideen, wie das Forum zu einem Lieblingsort für die unterschiedlichen Nutzergruppen auf dem Campus werden kann, was auf den Campusgelände noch fehlt und wie Wege und Zäune bzw. Trennelemente gestaltet sein könnten. Alle Ideen und Vorschläge wurden jetzt vom Koordinationsteam zusammengetragen und fließen in die Planungen ein. Ergebnisse des 1. Beteiligungsworkshop

Am 6.12.2016 tauschten sich die Lehrerinnen und Lehrer der Gemeinschaftsschule Campus Efeuweg mit Schüler- und Elternvertretern sowie Vertretern der Projektgruppe Campus Efeuweg im Rahmen eines Workshops über das Lernen und Unterrichten in Lernclustern aus. Das Koordinationsteam für den Campus Efeuweg – Frau Rolfes und Frau Schelp – führten durch die Veranstaltung.

Im Focus dieser Beteiligungsveranstaltung stand die Nutzung, Gestaltung und Ausstattung der Räumlichkeiten im zukünftigen Ergänzungsbau der Gemeinschaftsschule mit Bibliothek und Lernclustern für den 5. und 6 Jahrgang der Grundstufe sowie die geplanten Lerncluster für die Grund- und Sekundarstufe in den vorhandenen Gebäuden der Gemeinschaftsschule.Bericht vom Workshop mit dem Lehrerkollegium

Am süd-östlichen Rand des Campusgeländes wird ein Neubau für das „Zentrum für Sprache und Bewegung“ (ZSB) entstehen. Zur Konkretisierung dieser Idee wird 2017 ein Architektenwettbewerb u.a. auf Grundlage der Ergebnisse der Beteiligung aus dem Masterplan 1 durchgeführt. Hierbei ging es darum, wie die Räumlichkeiten des geplanten Zentrums für Sprache und Bewegung von unterschiedlichen Anbietern und Organisationen genutzt werden können. Es ist wissenschaftlich belegt, dass Sprache in Kombination mit Bewegung leichter zu erlernen ist, deshalb sollen die neu zu schaffenden Räumlichkeiten besonders diese kombinierten Angebote unterstützen. Gleichzeitig schafft der Neubau einen Bezug zum Stadtteil.

Im Rahmen der Erstellung eines Masterplan 2 flossen die Ideen aus den vorangegangenen Beteiligungsveranstaltungen in ein Konzept für den Außenraum des Campus ein. Eine der Ideen des Masterplan 2 – die Bewegungsspange – war Thema einer Postkartenaktion des Planungsbüros SBL. Alle Nachbarn im Quartier erhielten darüber und über Aktionen im Straßenraum die Möglichkeit sich zur Planung zu äußern.

Am Tag der Städtebauförderung 2018 wurde der Entwurf zum Masterplan 2 der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt. Das Angebot, sich im Rahmen der Veranstaltung zu dem Entwurf für die Außenraumgestaltung zu Äußern und mit den Planern und Akteuren vom Campus-Projekt auszutauschen, wurde ebenfalls genutzt.

Zu den verschiedenen Bau- und Realisierungsvorhaben wird es weitere Beteiligungsveranstaltungen geben.

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Koordination Beteiligung - Infos & Kontakt:
Hella Rolfes - hro@rolfes-architekten.com
Claudia Schelp - cs@schelp-mediation.de